Schabernackt-Ball

Die wohl gewagteste Faschingsveranstaltung Münchens blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück (40-jähr. Jubiläum am 3. Februar 2018) und wird seit der Gründung mit Plakaten in der ganzen Stadt beworben. Ort der Veranstaltung war anfangs der Nockherberg, seit vielen Jahren ist der Ball im Löwenbräukeller am Münchner Stiglmaierplatz.

 

Die verbreitete Vermutung, es handle sich hierbei um einen FKK-Ball, ist definitiv falsch, was deutlich belegt wird durch das Motto „Kommen’s so oder so, aber mit’m bisserl wos o“ (frei übersetzt: „Keinerlei Dresscode, jedoch die so genannte Feigenblatt-Stelle des Körpers muß bedeckt sein). Die meisten Gäste reisen in langen Mänteln an, welche sie an der Garderobe kostenlos abgeben können und sind lt. Veranstalterangabe im Alter von 18 bis 80 Jahren mit Schwerpunkt Ü30, davon ca. ein Drittel Paare. Bei den Singles sind es fast so viele Frauen wie Männer.

 

Im Programm erwartet die ca. 2.500 Gäste gute Musik (2017 waren es zwei Showbands, ein DJ und eine Bühnenshow) sowie zu üblichen Preisen Getränke und Speisen aus sehr guter Küche. Tischplätze sollte man rechtzeitig buchen, es gibt auch Saalkarten. Die Veranstaltung ist üblicherweise ausverkauft.

 

Übrigens achtet die Veranstaltungsleitung sehr auf die Anonymität der Gäste (strengstes Verbot von Fotoapparaten, Kameras und Aufzeichnungsgeräten jeglicher Art wie Handys oder iPads.

 

 

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