Funkensonntag

hat mit dem „Funkenmariechen“ überhaupt nichts zu tun.

Als Funkensonntag bezeichnet man in einigen Regionen den Sonntag NACH dem Aschermittwoch. Es ist dort das Ende der „Alten Fastnacht“, welches in manchen Bereichen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht mit dem sog. Funkenfeuer begangen wird.

In Teilen Hessens und in Thüringen werden an diesem Tag „Hutzelfeuer“ abgebrannt, weshalb dort dieser Sonntag „Hutzelsonntag“ genannt wird.

In Luxemburg findet an diesem Sonntag das „Burgbrennen“ statt, wobei dies aber nichts mit einer Burg zu tun hat. Das Wort bezieht sich auf das lateinische Wort „comburo“ =völlig verbrennen, jemanden zugrunderichten (ursprünglich: den Winter, heute eher: den Fasching).

 

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