Faschingskrapfen

Traditionelles süßes Hefeteiggebäck, im Fett schwimmend gebacken, welches meistens mit Marmelade, seltener mit Vanillepudding oder leckerer Nougatcreme gefüllt wird. Zum Schluß bekommt der Krapfen auf die Oberseite eine Puderzuckerschicht, manchmal auch eine Zuckergußglasur, die für Kinderpartys auch mal „viele, viele bunte Sm…ies“ als Verzierung erhält.

In nördlichen Regionen nennt man diese Krapfen „Berliner“, in Berlin heißen sie „Pfannkuchen“.

Eine Besonderheit findet man in Franken, wo die Fastnachtskrapfen mit Hiffenmark (Hagebuttenmus) gefüllt werden.

 

Auf einigen (meist privaten) Faschingspartys machen sich die Gastgeber einen Spaß daraus, zwischen den normalen Faschingskrapfen eine kleine Anzahl mit ungewöhnlichen Füllungen zu verstecken. Bei scharfem Senf oder Currysauce mag das ja noch lustig sein, aber bei Füllungen mit Knoblauchzehen oder gar Sägemehl sinkt für manchen Gast das Niveau der Veranstaltung doch recht deutlich.

 

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