Faschingskostüm

Unter dem Begriff „Faschingskostüm“ (das man in unserer Region auch „Maske“ nennt) versteht man bei uns Verkleidungen zum Besuch von Faschingsveranstaltungen, bei denen entweder Masken generell üblich sind von der Kinderfaschingsparty über Lumpenball bis zum Besuch von Faschingszügen, meist auch auf Prunksitzungen, oder wenn es ausdrücklich definiert wird, z.B. „Hausball im Gasthof zur Post, Masken erwünscht“.

In den Archiven entdeckt:
Ein schellenglöckchenbestücktes Kasperlkostüm, ca. 1957.
Das Objekt in der Hand nannte man in Oberbayern „Kaschberlbrätschn“.

 

Bei Kindern sind Cowboy, Indianer, Prinzessin, Fee und Schmetterling die absoluten „ewigen“ Klassiker, gefolgt von Käfer, Biene Maya, Superman, Pippi Langstrumpf, Häschen, Bärchen, Zwerg und Rotkäppchen. Bei Zauberern und Hexen besonders bevorzugt ist die Farbkombination rot/orange (eigentlich scharlachrot/gold) des Hogwarts-Hauses Gryffindor aus den Harry-Potter-Filmen.

 

Das Angebot an Faschingskostümen für Erwachsene ist nahezu unerschöpflich und wird von den Kostümlieferanten jährlich aktualisiert. Einen hohen Stellenwert haben allerdings die individuell nach eigenen Entwürfen handgenähten Kostüme, welche sich Einzelpersonen, Paare oder oft auch ganze Gruppen anfertigen bzw. anfertigen lassen. Dies erlebt man besonders bei den relativ seltenen Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Motto.

 

NICHT unter „Faschingskostüme“ zählt bei uns die Kleidung der Aktiven in Faschingsvereinen (Prinzenpaar, Komitee, Elferrat, Garde, Büttenredner etc.), auch nicht die Kleidung des Hofnarren!

 

 

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