Düsseldorfer Karneval

Der Düsseldorfer Karneval lässt sich nachweislich bis ins Jahr 1833 zurückverfolgen, über karnevalistische Feiern des Adels im Schloss gibt es aber schon Berichte aus dem Jahr 1360.
Möglicherweise zählt der Düsseldorfer Hof zu den ersten deutschen, der Maskenbälle nach venezianischem Vorbild abhielt.
Der Narrenruf in Düsseldorf ist „Helau“.
Am 11.11. um 11:11 Uhr steigt die Düsseldorfer Karnevalsfigur „Hoppeditz“ vor dem Rathaus aus einem großen Senftopf und eröffnet die neue Session mit einer lustig-bissigen Rede.
Über 300 Festveranstaltungen locken alljährlich die Narren zum Düsseldorfer Karneval, der mit dem vom Comitee Düsseldorfer Carneval veranstalteten Rosenmontagszug seinen Höhepunkt erreicht und am Aschermittwoch mit der Beerdigung des Hoppeditz endet.
Ein seltenes Kuriosum boten die Düsseldorfer Narren im Karneval 1990, als die Veranstalter aus Witterungsgründen den Rosenmontagszug auf den 19. Mai verschoben und 2016 auf den 13. März.
Das schafften übrigens auch die Narren in der belgischen Grenzstadt Raeren bei Aachen, als am Faschingssonntag 2010 wegen brutaler Schneeglätte der Rosenmontagszug abgesagt und am 1. Mai nachgeholt wurde. Und 2016 verschoben die Mainzer ihren Rosenmontagszug um drei Monate… auf den Muttertag!

 

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