Dreigestirn

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Der Wagen des Kölner Kinderdreigestirns 2014. Foto: Fiedler (am Rosenmontag von der Tribüne der Bürgergarde „blau-gold“ aufgenommen)

In manchen Orten regiert im Fasching anstatt des Prinzenpaares ein Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, wobei üblicherweise der Prinz die Hauptfigur darstellt, der mit einem Dreschflegel ausgerüstete Bauer (Seine Deftigkeit) den Stadtschlüssel bewacht und die Jungfrau (Ihre Lieblichkeit), welche von einem Mann dargestellt wird.
Das berühmteste Dreigestirn ist das Trifolium der Stadt Köln, welches zwar seit 1870 existiert, aber erst ab 1938 offiziell den Namen „Dreigestirn“ führt und in jedem Jahr von einem anderen Karnevalsverein gestellt wird. Die Symbole Pritsche (Prinz), Stadtschlüssel (Bauer) und Silberspiegel (Jungfrau) werden bei der Proklamation vom Oberbürgermeister überreicht.

Übrigens trägt der Kölner Prinz an seiner Kappe vier Königsfasanenfedern in den Kölner Karnevalsfarben, allerdings nur bis zur letzten Sitzung im Gürzenich. Dort bekommt er eine fünfte Feder von der Kappe des Sitzungspräsidenten.

Das Kölner Dreigestirn  dargestellt in EINER Figur!
Zum Größenvergleich haben wir den Gardisten auf dem Bild belassen.

 

 

 

 

Das Kölner Dreigestirn bestreitet in einer Session bis zu 400 Auftritte, jeweils mit einer sehr großen Abordnung der Kölner Prinzengarde und einem perfekt organisierten und oft jahrelang eingespielten Gefolge. Im Rosenmontagszug sind Bauer und Jungfrau auf einem gemeinsamen Prunkwagen, der Prinzenwagen dahinter ist der letzte Wagen des Zuges. Zusätzlich gibt es in vielen Städten auch ein Kinderdreigestirn.

 

Daß ein Dreigestirn von drei Damen gestellt wird, ist schon in einigen Orten und sogar Städten vorgekommen. In einem Fall ist sogar etwas absolut unübliches geschehen. (sh. Kurioses)

 

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